Asperatus: Neue Wolkenformation aufgetaucht?

Der Sommer in Deutschland scheint dieses Jahr nicht so recht zu werden. Lediglich kurze schwüle Hitzeperioden unterbrechen die andauernden Unwetter. Grund genug, Wetterphänomenen mal genauer auf den Grund zu gehen. Denn aufmerksame Beobachter haben eine neue Wolkenformation entdeckt, die nicht nur sehr spektakulär aussieht, sondern bisher noch namenlos gewesen ist.

asperatus
Ein Bild der “Asperatus” in Iowa, USA (via)

Das muss aber nicht so bleiben, sagte sich die “Name that Cloud“. Und fanden einen Namen: “Asperatus”. Der aus dem lateinischen abgeleitete Name heißt sinngemäß “aufgeraut” und bezieht sich auf das visuelle Erscheinungsbild der Wolken, die wie eine wilde und raue See wirken. Mit ihrem Anliegen möchten sie schon bald vor der “Royal Meteorological Society” in Großbritannien vorsprechen. Ob es sich dabei wirklich um einen neuen Wolkentypus handelt, das werden dann internationale Gremien entscheiden. Mehr dazu beispielsweise auf The Daily Mail.

Bleiben wir beim Wetter - auf unkonventionelle Art und Weise. Der “Focus” berichtet, dass einige Forscher in China beobachtet haben wollen, dass man anhand der Wolken Erdbeben voraussagen kann. Zu der Begründung heißt es, dass im Vorfeld austretenden Gase vor sehr starken Erdbeben subtil, aber deutlich erkennbar ein charakteristisches Bild in die Wolken malen. Grundlage der Untersuchung ist ein starkes Erdbeben im Iran 2004 gewesen. Zumindest skeptisch scheinen einige Wissenschaftler-Kollegen zu sein zu sein. Doch lassen wir die Kollegen vortrefflich darüber streiten… Im Angesicht dieser zumindest ästhetisch ansprechenden Wetterphänomene kann man den wortwörtlich verregneten Sommer zumindest auf einer anderen Ebene genießen.

Artikel geschrieben von 020200.