Window-Farmers: Urban Farming mit vertikalen Gärten

Meine erste Frage war: Gibt es das auch in Deutschland? Denn die Idee ist so genial, wie einfach. Anstatt auf teure Experten zu warten, die hochprofessionelle “hängende Gärten” bestellen, kann man auch selbst Räume, Wände, Fenster mit einfachsten Mitteln in ein grünes Meer verwandeln. Urban Farming, wir kommen!

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Window-Farms, also Fenster-Farmen, sind einfache kleine Ökosysteme, die man sich selbst in kleinen Wohnungen am Fenster installieren kann. Hierzu nehme man handelsübliche Plastikflaschen, Pflanzengranulat oder andere Nährböden, Wasser, Plastikschläuche… und natürlich Pflanzen. Zusammengesteckt und regelmäßig bewässert entsteht so ein vertikaler Garten – der nicht nur zufällig “Garten” heißt. Denn tatsächlich kann man sich dort nahrhafte Zutaten in der Pflanzenlandschaft ziehen und die Mahlzeiten sehr frisch zubereiten. Auch die Kollegen von KarmaKonsum ehrten diese Idee mit folgenden Worten:

Selbst angebautes Gemüse ist eine der höchsten Formen des KarmaKonsums. In diesen Lebensmitteln steckt unsere Handlung (Karma) drin und unser Konsum kann sehr bewusst stattfinden, weil wir eine starke Verbindung zu der Pflanze besitzen, die wir gezogen und gepflegt haben.

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Nicht nur kleine Installationen sind möglich. Auch über mehrere Meter (zum Beispiel Etagen) kann so vertikale Agrikultur reichen. Das aber vielleicht schönste an dem Konzept von der Window-Farmers ist, dass die Technologie – ganz im Sinne des “Hacktivism” – durch Erfahrung, Do-it-Yourself und Wohnzimmerforschung immer weiter verbessert wird. Einfach mit die Ziel, den nachhaltigen Wandel stetig voranzutreiben und für jedermann erschwinglich zu machen. Ein Forum gibt es bei ihnen auch schon. Initiativen dieser Art würden wir selbstverständlich hier auf diesem Blog vorstellen und unterstützen!

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